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Tour 2003 - Schweikert

Tirol Ötztaler Alpen Kaunergrat

Bergtour Route Verpeilalm - Verpeilhütte -  SO-Flanke Gesamtaufstiegshöhe (m) 1110 Tage 1 Verhältnisse sommerlich

Max
(m)
Min
(m)
Aufstiegs-
höhe (m)
 Aufstiegs-
zeit (h)
 Schwierig-
keit[1]
 Prominenz
(m)
[2]
 Dominanz
(m)
[3]
Eigenstän-
digkeit
[4]
2879 1770 1110 3:15 BW3 20 (ca.) 240 (ca.) 6

An der Verpeilhütte

An der Verpeilhütte.

Gsallkopf und Rofelewand

Gsallkopf und Rofelewand im Osten.

Verpeilspitze, Schwabenkopf und Watzespitze

Verpeilspitze, Schwabenkopf und Watzespitze im Südosten.

 

Madatschkopf

Blick zum Madatschkopf (im Vordergrund, dahinter der dunkle Westgrat der Watzespitze mit dem Watzekopf). Den Mooskopf erkennt man als kleinen, etwas helleren Gratzacken im nach rechts unten ziehenden Rücken.
Den Hintergrund nimmt der Gepatschferner mit der breit gelagerten Weißseespitze (Mitte) ein.

 

Anfahrt aus dem Oberinntal - aus Norden von Prutz kommend, aus Süden von Pfunds - nach Prutz. Dort nach Osten ins Kaunertal bis Feichten. P, nur für Anlieger, auf etwa 1770m unterhalb der Verpeilalm / Verpeilalpe (s.a. Bing Maps, Wetter bei weather.com).

Vom P durch Wald an die etwas höher auf 1802m gelegenen Alm. Nun entweder links vom Verpeilbach auf sanft ansteigendem Wanderweg Nr. 926 durch Wald oder rechts des Baches auf dem durchgängig sanft ansteigenden Fahrweg durch meist offenes Gelände. An der Verpeilhütte auf 2025m (oder 2016m) ist man nach 0:40.
Unmittelbar hinter der Hütte gegen Norden auf erdigem Steig in schmalen Kehren über steile Grashänge. Oberhalb von etwa 2300m, nun dicht am Fuße der Felswände, zieht der Steig auf Bändern mehr nordwestwärts haltend weiter über die ausgedehnte Südostflanke, dabei einige Steilrinnen querend (im Frühsommer noch mit Eis gefüllt, 2 Fixseile). Nachdem die teils heikle Querung überstanden ist, nun auf etwa 2400m, geht es auf die große, weitgehend mit Geröll bedeckte Abdachung der Hohen Fleche östlich des Gipfels. Knapp unter dem Grat dann flacher in einfacher Blockkletterei (I) zum Gipfel mit Gipfelkreuz (2:35). Der höchste Punkt (P 2881 auf der AV-Karte) liegt allerdings wenige Minuten weiter östlich.
Abstieg: zur Hütte in 2:05, danach in 0:35 zum P kurz unter der Verpeilalm.

  • Sobald man hinter Prutz ins Kaunertal einbiegt, zieht einen einschüchternd die pfeilerartige, turmhohe Gestalt des Schweikert in den Bann.
  • Der Schweikert ist allerdings nur der äußerste Felskopf auf dem scharfen Westgrat des über 800m entfernten Hochrinnegg. Dazwischen, etwa 240 Meter entfernt, ragt ein höherer namenloser Gratzacken auf, wobei der scharfe, aber flache Grat dazwischen kaum mehr als 20 Meter absinken dürfte. Erst dahinter findet sich eine tiefe Scharte (2807m nach https://peakvisor.com/peak/schweikert.html, vergl. a. https://peakvisor.com/peak/madatschkopf.html, blickend gegen Norden).
  • In der oberen Hälfte ist der Weg zwischen Hütte und Gipfel nur noch spärlich beziehungsweise gar nicht markiert und man gerät öfters in Versuchung, sich zu versteigen.
  • Die Hütte ist gewöhnlich gut besucht. Viele besteigen jedoch den deutlich leichteren Madatschkopf (2783m, Eigenständigkeit 4) oder den Gratzacken des Mooskopf (2532m, Eigenständigkeit lediglich 6) auf der gegenüberliegenden Talseite.
  • Wenn man die Tour in Feichten auf knapp 1300m beginnt, geht es mit einem mäßig steilen Anstieg durch Nadelwald in mehr oder minder ausgeprägten Serpentinen. Die Route hält ohne nennenswerte Umwege auf die Verpeilalm zu. Dabei gibt es zwei Alternativen: entweder folgt man der breiten Forststraße zur Alm oder einem schmalen Wurzelpfad an einem Bächlein entlang.

 

  • Anstiegsweg (3,7 Kilometer) zum Download als GPX-Datei.

 

Fotos: Thehighrisepages.de

Schweikert (links) und Hochrinnegg (Mitte rechts, dahinter Gsallkopf und Rofelewand), gesehen am Mooskopf. Rechts unten, auf einer Waldlichtung, ist die Hütte zu erahnen.

Schweikert

Am Madatschkopf, im Nordosten: Gsallkopf und Rofelewand.

Gsallkopf und Rofelewand

                                 

 


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